Was tun, wenn die Fliehkräfte grösser sind

Auf der Suche nach dem gemeinsamen Nenner

An architecture of participation. Opensource.com/CC BY-SA 2.0

Es liegt in der Natur von Führung, unterschiedliche Gedanken und Ideen als auch verschiedene Persönlichkeiten zu einem Ganzen zusammenzufügen, um ein Ziel zu erreichen. In einer zunehmend fragmentierten Gesellschaft mit immer größerer Individualisierung gleicht dieses Unterfangen der Akrobatik auf dem Hochseil. Es ist eine hohe Kunst.

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Cash zu haben ist kein Lotteriespiel

Schaffe dir neuen Spielraum im Leben

Mein erstes Zimmer im StudentInnen-Wohnheim hatte zehn Quadratmeter, ein schmaler Schlauch mit Bett, Schreibtisch und einem begehbaren Schrank. Irgendwann kam ein Bücherregal hinzu. Aber tatsächlich genügte fünf Jahre lang ein normaler PKW, um mein Hab und Gut umzuziehen. Ich machte mir nicht sehr viel aus Geld. Alles, was ich in meinen Nebenjobs verdiente, war für den Lebensunterhalt nötig. Der Erzählung vom „armen Studenten“ machte ich alle Ehre. Das prägte mich fürs Leben. Erst kürzlich kam eine Bekannte in meine Wohnung und während wir uns unterhielten, hielt sie inne, sah sich um und meinte. „Naja, das ist hier ja alles eher minimalistisch eingerichtet.“

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Wie entsteht gutes Leben?

Gedanken zur aktuellen Debatte über das Streben nach Glück

Die Angebote am Zeitschriftenstand überbieten sich gegenseitig: Das Glück liegt in der Luft. Mit der richtigen Technik ist es in Reichweite. Die Sehnsucht zu blühen und zu wachsen ist uns Menschen in die Wiege gelegt. In unserer heutigen Gesellschaft, da die meisten Grundbedürfnisse gedeckt sind, blüht auch der „Glücksmarkt“. Allerdings stelle ich fest, dass es sich vorwiegend um die guten Gefühle dreht. Flourish heißt das Buch von Martin Seligman und betrachtet dabei den psychologischen Aspekt, wie ich mich gut fühlen kann.

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8 Tipps für mehr Spannkraft bei der Arbeit

Entschließe dich HEUTE

Mit zehn Jahren durfte ich beginnen Klavier spielen zu lernen. Total eifrig übte ich meine ersten Töne. Mozart war mein Vorbild – das Wunderkind. Vielleicht wäre ich auch eines … Dieser Traum hat sich allerdings bald einmal zerschlagen. Die Stücke wurden immer länger, das Notenlesen komplexer und schwieriger. Aber in meiner Familie hieß es immer: „Was man anfängt, das wird zu Ende gebracht.“ Das bedeutete, ich würde sicherlich nicht nach kurzer Zeit das Instrument wechseln oder gar aufhören bevor ich die Schule verlassen würde. Mein Vater bedauert noch heute, dass er mit 16 Jahren nicht mehr in den Klavierunterricht durfte. Es gab also kein entkommen. Das hieß dann neun jahrelang jede Woche in die Klavierstunde – Schulferien ausgenommen. Der Lehrer war bereits ein alter Mann und ein sehr guter Pädagoge. Ein konstanter und treuer Begleiter durch meine Teenagerjahre. Heute bin ich dankbar, dass ich auf diese Art und Weise gelernt habe, etwas durchzuziehen, Zeit zu investieren, um besser zu werden. Denn, ein Wunderkind wie Mozart war ich wirklich nicht. Ich nehme an, dass diese grundsätzliche Entschlossenheit meiner Eltern eine gewisse Spannkraft in mir hervorgebracht hat; durchbeißen und durchhalten, auch wenn es nicht so Spaß macht.

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„Lieber einen leeren Geldbeutel …“

Entdecke HEUTE deine Denkmöglichkeiten

In unserer emotionsgeladenen Zeit, scheint Denken nicht sehr populär zu sein. Trotzdem sehen wir, dass nur jene Menschen und Organisationen erfolgreich sind, die in unserer komplexen Welt selbst denken. Unternehmertum – und eigentlich ist jedes individuelle Leben ein Unternehmen – lebt von neuem, eigenständigem Denken.

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Vier Gründe weshalb ein Chef echte Freunde braucht (Teil 1)

Gedanken gegen die Einsamkeit als Leiter

Wie groß ist dein soziales Netz? Wie viele Menschen davon sind echte Freunde? Seit die sozialen Medien unseren Kontaktkreis erweiterten und wir in einer globalen, manchmal ortsungebundenen Welt leben, scheint es eine neue Aufgabe zu sein, echte Freundschaften zu pflegen. Was unterscheidet echte Freunde von all den anderen Bekannten, mit denen wir mal hier und da einen Kaffee trinken oder sogar jeden Tag gemeinsam die Mittagspause verbringen?

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Was gibt uns Stabilität?

Im Sandwich der Generationen – was tun wir HEUTE?

Immer an Weihnachten zeigt uns mein Vater die eingetroffenen Karten seiner Nichten und Neffen und bei dieser Gelegenheit stellt sich immer die Frage, was deren Kinder und Enkel machen. Als jüngster von neun Kindern ist mein Vater mittlerweile mehrfacher Urgroßonkel. Das ist dann eine spannende Unterhaltung. Wenn ich es genauer betrachte, ist es auch die Frucht des Lebens meiner Großeltern, die ich persönlich nie kennenlernte, weil sie vor meiner Geburt schon gestorben waren.

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Die Kraft der Deadline

Fristen und Abgabetermine als Helfer zum Erfolg

Schon wieder knapp mit der Zeit? Wie oft schimpfen wir auf Abgabetermine? Sie scheinen uns nichts als Druck und Stress zu bringen. Aber ehrlich: Sollten wir ihnen nicht eher dankbar sein? Wie viel würden wir sonst fertigstellen? Wie sonst könnten Vereinbarungen gemacht werden?

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Entscheidende Gesundheitsgedanken

Wie wir in unserem Leben länger wirksam sein können

Bei der letzten Grippewelle vor ein paar Wochen stellte ich mir neu die Frage: Wie sieht es mit meinem Immunsystem aus? Zugleich war ich froh über unser funktionierendes Gesundheitssystem und allem Allgemein- und Fachwissen zu diesem Thema. Im Kontakt mit anderen Völkern scheint dies gar nicht selbstverständlich.

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