Eine verkehrte Welt

Leben im digitalen Overkill

Spätestens seit die Mehrheit der büroarbeitenden Bevölkerung ins Homeoffice geschickt wurde und der Unterricht in Europa digital läuft, danken wir für den errungenen technologischen Fortschritt. Fast wie an einem Strohhalm hängen wir für die Kommunikation an unseren internetfähigen Geräten.

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Bin ich immer noch ein ADHS-Kind?

Wegetappen zu einer besseren Konzentration

In den vergangenen Jahren hatte ich immer wieder die Gelegenheit in Schulen zu unterrichten. Ob da 80 Schülerinnen und Schüler vor mir sassen, oder auch nur 10, die Problematik schien dieselbe zu sein: Konzentration. Die Attraktivität meiner Anwesenheit und Unterrichts entnahm ich der jeweiligen Zahl der eingesammelten Radiergummis und Papierflieger während der Stunde. Grundschüler erhalten dabei mein besonderes Mitgefühl. Traumageschädigt sass ich in der ersten Klasse und wollte alles andere als Lernen. Mein enormer Bewegungsdrang und die Familienumstände schienen mich am Stillsitzen zu hindern. Da in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts das Bewusstsein dafür fehlte, sicherlich auch keine Abklärung und Diagnose stattfand, frage ich mich heute: Bin ich immer noch ein ADHS-Kind?

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Frei für den Fokus

3 Aspekte für eine innere Neuordnung unserer Arbeitsweise

Etwas hilflos stand ich vor ein paar Wochen mit einer neuen Erkenntnis im Büro und war entschlossen: Es muss sich etwas ändern. Ich bin mit meiner Effizienzsteigerung an eine Grenze gestoßen. Mehr und schneller geht nicht länger. Ich kann nicht mehr optimieren, ich bin keine Maschine. Alle Entscheidungen, worauf jetzt der Fokus zu legen wäre, schienen mir Energie abzuziehen. Jetzt suche ich jeden Morgen nach Klarheit, das Richtige zu tun, um am Ende des Tages wirklich zufrieden ins Bett zu fallen. Es war die Erkenntnis, dass ich trotz intelligentem Hosentaschen-Computer, genannt Smartphone, nicht rund um die Uhr arbeiten muss. Meine tiefergehende Suche führte mich zum Buch von Michael Hyatt Free to Focus. Es ist eine Anleitung, sich Gedanken zu machen, wie wir im Trubel des Alltags, Boden unter den Füssen behalten und uns als selbstwirksam erfahren. Hier ein paar Aspekte, die mir geholfen haben:

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Traumberuf: Dirigent

5 Wege, das Potenzial einer Gruppe zu fördern

Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker gehört zum Standardprogramm meiner Eltern. Als Kind verstand ich es nie wirklich, weshalb der Dirigent die wichtigste Person sein sollte – er spielt kein Instrument, sondern fuchtelt irgendwie mit seinem Taktstock; so jedenfalls interpretierte ich es damals.

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Auf dem Weg zu einem digitalen Minimalismus

Erste Überlegungen wie wir uns gesund halten können

Ob es wohl am neuen Jahr liegt, oder schon länger schlummert – immer mehr bin ich in Gespräche verwickelt, in denen es um den Handy-Gebrauch geht. Die einen finden ihn schrecklich und wollen alle Technologie verwünschen. Die anderen haben Spaß daran und lieben die Unterhaltung und das Neue. Egal in welchen Kreisen, das Thema scheint zu polarisieren. Auch nach zwei Abenden Diskussion scheint es kein anderes Ergebnis zu geben, als dass es eine „Sensibilisierung“ braucht. Naja, deshalb diskutieren wir ja. Andere Teilnehmende sind bereits von vorne herein der Veranstaltung ferngeblieben.

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7 Dinge, sich zum Wohle aller zu verschieben

Wie balanciere ich Stetigkeit und Anpassungsfähigkeit im Alltag?

Alle Leute reden von Entschleunigung und klagen über die Schnelllebigkeit unserer Zeit. Das ist tatsächlich ein Problem des modernen Denksystems. Rein wirtschaftlich gesehen, müssen wir wachsen, um Stabilität hervorzubringen. Das Wachsen ist fast schon in Verruf geraten, weil es höher, besser und mehr impliziert. Das Fortschrittsdenken hat uns nicht nur Segen gebracht.

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Du kannst mehr

Warum wir unser ganzes Potenzial ausschöpfen sollten

Kennst du Menschen, von denen du denkst, dass sie ihr Potenzial nicht ausschöpfen? Im eigenen Leben bedauern wir es, wenn wir zu früh die Schule abgebrochen haben, oder ein Instrument aufgehört haben zu üben. So ist es auch, wenn wir lange genug das Gefühl haben, nicht zu wachsen: Wir haben den Eindruck, dass wir ein nutzloses Leben führen.

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Lassen sich Trennung, Tod und Trauer transformieren? (Teil 2)

Hoffnungsgedanken im Monat November

Im ersten Teil dieses Blogs habe ich den Vorschlag gemacht, sterben im Plural zu sagen: Wir sterben. Eine hoffnungsvolle Sicht auf den Tod können wir nur entwickeln, wenn wir ihn nicht als Sinnvernichter ansehen, sondern als Sinnstifter par excellence.

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Lassen sich Trennung, Tod und Trauer transformieren? (Teil 1)

Hoffnungsgedanken im Monat November

Von klein an, bin ich mit dem Friedhof aufgewachsen. Weil mein Vater der jüngste von vielen Geschwister ist, kannte ich meine Grosseltern nicht – sie waren vor meiner Geburt gestorben. Aber die ganze Sippe traf sich einmal im Jahr zum Totengedenken – und zum Feiern und sich Wiedersehen. Endlos war die Diskussion über die Grabpflege am Familientisch. Im Sommer wurden wir als Kinder öfters zum Blumengiessen an das Familiengrab geschickt. Irgendwie gehörte der Friedhof immer zu meinem Leben.

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7 Tipps, wie du die Richtung für dein Leben bestimmst

Du selbst legst den Pfad zum Erfolg

Die Finanzkrise der Dot.com Firmen war eigentlich eine Wertekrise. Jede Krise einer größeren Institution lässt sich zurückführen auf fehlende gelebte Werte. Plötzlich wird nicht mehr getan, was einem die Eltern gepredigt hatten: „Wenn du in die Enge gedrängt bist, dann ist Lügen kein Ausweg.“ Lügen hat immense Konsequenzen.

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