Jedes Jahr wird gesät

Zur Herausforderung der Gleichheit in unserem sozialen Gefüge

Als Menschen sind wir aufeinander angewiesen. Die einen erklären es mit der Evolution, in der der Mensch in Gruppen gelebt hat und es deshalb wichtig war, dazuzugehören. Es war für das Überleben existenziell. Noch bei den Griechen war das so. Außerhalb der Polis gab es kein Überleben.

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Was bringt es uns, unsere Komfortzone zu verlassen?

Auf dem Weg in eine neue Freiheit

In diesen Wochen werden unsere Gewohnheiten auf die Probe gestellt. Wir sind herausgefordert, neue Wege zu gehen. Allerdings sträuben wir uns innerlich dagegen und erleben uns als gestresst. Wir fühlen uns unwohl in unserer Haut. Manchmal befällt uns sogar das Gefühl, dass unser ganzes Sein, die Gegenwart und die Vergangenheit, in Frage gestellt wird.

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Das Geheimnis des Wachstums im Nichtstun

Zeit für eine kleine Auswertung?

Die vergangenen Wochen haben uns verlangsamt und zuweilen zum Nichtstun verdammt. Noch immer ist das soziale Leben eingeschränkt – es bleibt mehr Zeit für anderes. Doch kaum tun wir mal etwas nur für uns, ohne Ziel und ohne Zweck, fühlen wir uns unbehaglich. Dabei hat das Nichtstun seine Berechtigung.

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Die Kunst des lässigen Anstands

Impulse von gestern für nobles Verhalten von heute

Vor Monaten bereits hat mir ein Freund das gleichnamige Buch von Alexander von Schönburg empfohlen. Ich war mit anderem beschäftigt. Mittlerweile hat mich die Diskussion um den Zustand unserer Gesellschaft – ausgelöst durch diese „Krisensituation“ – wieder zu diesem Thema zurückgebracht.

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Voller Einsatz zahlt sich aus

Vom Trittbrettfahrer zum Tourguide

Wenn die Lebensumstände sich drastisch verändern und das nicht nur für uns persönlich, sondern für die ganze Gesellschaft rund um den Globus, dann kommt zum Vorschein, was in all den unscheinbaren, stillen Zeiten gelernt wurde. Das gilt sowohl für Führung als auch hinsichtlich des Folgens von Anweisungen. Mehr denn je sehen wir in diesen Wochen, wie wesentlich beides ist – und dies nicht einfach vom Himmel fällt.

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Eine verkehrte Welt

Leben im digitalen Overkill

Spätestens seit die Mehrheit der büroarbeitenden Bevölkerung ins Homeoffice geschickt wurde und der Unterricht in Europa digital läuft, danken wir für den errungenen technologischen Fortschritt. Fast wie an einem Strohhalm hängen wir für die Kommunikation an unseren internetfähigen Geräten.

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Bin ich immer noch ein ADHS-Kind?

Wegetappen zu einer besseren Konzentration

In den vergangenen Jahren hatte ich immer wieder die Gelegenheit in Schulen zu unterrichten. Ob da 80 Schülerinnen und Schüler vor mir sassen, oder auch nur 10, die Problematik schien dieselbe zu sein: Konzentration. Die Attraktivität meiner Anwesenheit und Unterrichts entnahm ich der jeweiligen Zahl der eingesammelten Radiergummis und Papierflieger während der Stunde. Grundschüler erhalten dabei mein besonderes Mitgefühl. Traumageschädigt sass ich in der ersten Klasse und wollte alles andere als Lernen. Mein enormer Bewegungsdrang und die Familienumstände schienen mich am Stillsitzen zu hindern. Da in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts das Bewusstsein dafür fehlte, sicherlich auch keine Abklärung und Diagnose stattfand, frage ich mich heute: Bin ich immer noch ein ADHS-Kind?

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Frei für den Fokus

3 Aspekte für eine innere Neuordnung unserer Arbeitsweise

Etwas hilflos stand ich vor ein paar Wochen mit einer neuen Erkenntnis im Büro und war entschlossen: Es muss sich etwas ändern. Ich bin mit meiner Effizienzsteigerung an eine Grenze gestoßen. Mehr und schneller geht nicht länger. Ich kann nicht mehr optimieren, ich bin keine Maschine. Alle Entscheidungen, worauf jetzt der Fokus zu legen wäre, schienen mir Energie abzuziehen. Jetzt suche ich jeden Morgen nach Klarheit, das Richtige zu tun, um am Ende des Tages wirklich zufrieden ins Bett zu fallen. Es war die Erkenntnis, dass ich trotz intelligentem Hosentaschen-Computer, genannt Smartphone, nicht rund um die Uhr arbeiten muss. Meine tiefergehende Suche führte mich zum Buch von Michael Hyatt Free to Focus. Es ist eine Anleitung, sich Gedanken zu machen, wie wir im Trubel des Alltags, Boden unter den Füssen behalten und uns als selbstwirksam erfahren. Hier ein paar Aspekte, die mir geholfen haben:

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Traumberuf: Dirigent

5 Wege, das Potenzial einer Gruppe zu fördern

Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker gehört zum Standardprogramm meiner Eltern. Als Kind verstand ich es nie wirklich, weshalb der Dirigent die wichtigste Person sein sollte – er spielt kein Instrument, sondern fuchtelt irgendwie mit seinem Taktstock; so jedenfalls interpretierte ich es damals.

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