Frisch und energetisch in den Tag!

Über heimliche Energiefresser und was wir dagegen tun können

Gallop. Andrew Kuznetsov/CC BY 2.0

Die Energiefrage stellt sich spätestens in der Mitte des Lebens. Meistens schon früher, aber dann läuft so viel im Leben – von Karriereaufbau bis Familiengründung – , dass man mit etwas mehr Anstrengung, guten Parties und einem gebührenden Urlaub sich wieder auf die Bahn bekommt. Bald wird jedoch auch klar, dass wir uns auf den Energiestand konzentrieren müssen und nicht so sehr auf das Zeitmanagement. Im deutschsprachigen Raum ist dazu das Buch von Verena Steiner, Energiekompetenz zu empfehlen.

Wenn es darum geht, die eigene Kapazität zu erweitern, dann beginnen wir mit den Fähigkeiten, die wir bereits haben. Wir haben alle die Möglichkeit, unsere eigenen Kräfte einzusetzen oder zurückzuhalten. In der Tat beurteilen uns die Menschen danach, wie viel Energie wir mit uns bringen. In Leitungspositionen kann das für die Teamatmosphäre ausschlaggebend sein. Wer gute Arbeitsleistung bringt, bei guter Gesundheit ist und grundsätzlich glücklich und zufrieden, hat hervorragendes Energiemanagement.

Wer allerdings zu den energetischen Typen gehört, weiß auch, dass doch nicht alles getan werden kann, was tagtäglich anfällt. Deshalb braucht es für alles einen Fokus und eine Begründung. Warum mache ich das? Dazu gibt es drei einfache Frage:

Was muss ich tun?

Was mache ich gut?

Was mache ich gern?

Wenn die Antworten auf diese drei Fragen in Übereinstimmung miteinander liegen, dann erhalten wir Energie während der Arbeit. Insbesondere wenn wir wissen, was nur wir können und sonst fast niemand in unserem Team. Auf diese Weise erhalten wir Energie. Es ist sehr wichtig, zu wissen, wie wir Energie im Alltag tanken, was uns aufbaut. Genauso wichtig ist es allerdings auch, zu erkennen, was uns Energie nimmt. Eine Ursache könnte sein, dass du nicht in deinen Stärken läufst. Manchmal ist es auch eine Veränderung, die von außen an dich herankommt und du kämpfst innerlich für das Alte – auf verlorenem Posten. Das kostet immense Energie. Es kann aber auch einfach Energie kosten, weit weg von der Familie und guten Freunden zu wohnen und zu arbeiten. Selbst wenn wir den Umzug an einen anderen Ort selbst gewählt haben, leiden wir unterschwellig. Die Ermutigung unseres bisherigen sozialen Umfelds bleibt aus. Ein Leben in der „Fremde“ kostet ungleich vielmehr Energie als das Leben in der Heimat.

Im Laufe unseres Lebens entdecken wir auch jene Situationen, in denen es darauf ankommt, das Beste zu geben. Dafür braucht es eine extra Portion Energie. Entsprechend müssen wir unsere Planung an solche Events anpassen. Ob Examen oder Präsentationen, wann immer wir in der Öffentlichkeit stehen wird unser Inneres offenbar. Dann kommt ans Licht, ob wir einen Lebensstil führen, der unseren Energiestand fortlaufend auflädt. Neben den gängigen Energieressourcen von guter Musik, aufbauenden Gedanken, tolle Erfahrungen, ermutigende Freunde und einem erholsamen Urlaub, geben auch inspirierende Träume, geistliche Übungen, aktivierte Talente, ein fürsorgliches Zuhause, freudige Erinnerungen und verändernde Botschaften in Büchern erneuernde Kraft.

Wenn du einen Coach brauchst, um zu mehr Energie zu kommen – ich habe da schon ein paar Dinge im Leben ausprobiert – www.pickmybrain.click.

Herzlichst,


Elke Pfitzer