Eine verkehrte Welt

Leben im digitalen Overkill

Spätestens seit die Mehrheit der büroarbeitenden Bevölkerung ins Homeoffice geschickt wurde und der Unterricht in Europa digital läuft, danken wir für den errungenen technologischen Fortschritt. Fast wie an einem Strohhalm hängen wir für die Kommunikation an unseren internetfähigen Geräten.

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Bin ich immer noch ein ADHS-Kind?

Wegetappen zu einer besseren Konzentration

In den vergangenen Jahren hatte ich immer wieder die Gelegenheit in Schulen zu unterrichten. Ob da 80 Schülerinnen und Schüler vor mir sassen, oder auch nur 10, die Problematik schien dieselbe zu sein: Konzentration. Die Attraktivität meiner Anwesenheit und Unterrichts entnahm ich der jeweiligen Zahl der eingesammelten Radiergummis und Papierflieger während der Stunde. Grundschüler erhalten dabei mein besonderes Mitgefühl. Traumageschädigt sass ich in der ersten Klasse und wollte alles andere als Lernen. Mein enormer Bewegungsdrang und die Familienumstände schienen mich am Stillsitzen zu hindern. Da in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts das Bewusstsein dafür fehlte, sicherlich auch keine Abklärung und Diagnose stattfand, frage ich mich heute: Bin ich immer noch ein ADHS-Kind?

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Auf dem Weg zu einem digitalen Minimalismus

Erste Überlegungen wie wir uns gesund halten können

Ob es wohl am neuen Jahr liegt, oder schon länger schlummert – immer mehr bin ich in Gespräche verwickelt, in denen es um den Handy-Gebrauch geht. Die einen finden ihn schrecklich und wollen alle Technologie verwünschen. Die anderen haben Spaß daran und lieben die Unterhaltung und das Neue. Egal in welchen Kreisen, das Thema scheint zu polarisieren. Auch nach zwei Abenden Diskussion scheint es kein anderes Ergebnis zu geben, als dass es eine „Sensibilisierung“ braucht. Naja, deshalb diskutieren wir ja. Andere Teilnehmende sind bereits von vorne herein der Veranstaltung ferngeblieben.

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Du kannst mehr

Warum wir unser ganzes Potenzial ausschöpfen sollten

Kennst du Menschen, von denen du denkst, dass sie ihr Potenzial nicht ausschöpfen? Im eigenen Leben bedauern wir es, wenn wir zu früh die Schule abgebrochen haben, oder ein Instrument aufgehört haben zu üben. So ist es auch, wenn wir lange genug das Gefühl haben, nicht zu wachsen: Wir haben den Eindruck, dass wir ein nutzloses Leben führen.

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5 Wege, ein bleibendes Vermächtnis zu hinterlassen

Grosszügiges Geben wirkt Wunder

Es waren drei Schwestern – drei Tanten von mir. Zwei davon hatten durch ihre Ehemänner einen eigenen Betrieb. Je reicher die eine war, desto mehr lernte ich Verantwortung und Arbeiten, um mit Fleiß mein eigenes Geld zu verdienen. Die dritte Tante, die als Kriegerwitwe ihren Sohn allein groß zog, später halbseitig gelähmt war und mit Hilfe der Familie und staatlicher Fürsorge lebte, sie lehrte mich Großzügigkeit. Sie gab uns Kindern immer, auch wenn sie selbst nicht viel hatte, was wir damals ja nicht wussten. Dort verbrachten wir die glücklichsten Stunden während den Ferien. Sie freute sich selbst, wenn sie uns eine Freude machen konnte. Dankbar für mein reiches charakterliches Familienerbe bin ich in all meiner Arbeitsethik und meinem Unternehmergeist immer wieder an diese Tante erinnert.

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Ein Heer von Helfern

Gemeinsam macht das Leben mehr Spass

Was ist bisher dein größter Erfolg im Leben? Hast du ihn allein hervorgebracht? Die meisten Menschen beantworten diese letzte Frage mit einem Nein. Tatsächlich sind alle bezeichnenden Erfolge in der Geschichte das Ergebnis von Teamwork. Selten sind es einzelne Helden. Wenn wir nur die leitenden Köpfe sehen, sollten wir hinter die Kulissen schauen, um dort ein ganzes Heer zu finden, die dieser einen Person zuarbeiten und große Dinge möglich machen.

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Cash zu haben ist kein Lotteriespiel

Schaffe dir neuen Spielraum im Leben

Mein erstes Zimmer im StudentInnen-Wohnheim hatte zehn Quadratmeter, ein schmaler Schlauch mit Bett, Schreibtisch und einem begehbaren Schrank. Irgendwann kam ein Bücherregal hinzu. Aber tatsächlich genügte fünf Jahre lang ein normaler PKW, um mein Hab und Gut umzuziehen. Ich machte mir nicht sehr viel aus Geld. Alles, was ich in meinen Nebenjobs verdiente, war für den Lebensunterhalt nötig. Der Erzählung vom „armen Studenten“ machte ich alle Ehre. Das prägte mich fürs Leben. Erst kürzlich kam eine Bekannte in meine Wohnung und während wir uns unterhielten, hielt sie inne, sah sich um und meinte. „Naja, das ist hier ja alles eher minimalistisch eingerichtet.“

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„Lieber einen leeren Geldbeutel …“

Entdecke HEUTE deine Denkmöglichkeiten

In unserer emotionsgeladenen Zeit, scheint Denken nicht sehr populär zu sein. Trotzdem sehen wir, dass nur jene Menschen und Organisationen erfolgreich sind, die in unserer komplexen Welt selbst denken. Unternehmertum – und eigentlich ist jedes individuelle Leben ein Unternehmen – lebt von neuem, eigenständigem Denken.

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Was gibt uns Stabilität?

Im Sandwich der Generationen – was tun wir HEUTE?

Immer an Weihnachten zeigt uns mein Vater die eingetroffenen Karten seiner Nichten und Neffen und bei dieser Gelegenheit stellt sich immer die Frage, was deren Kinder und Enkel machen. Als jüngster von neun Kindern ist mein Vater mittlerweile mehrfacher Urgroßonkel. Das ist dann eine spannende Unterhaltung. Wenn ich es genauer betrachte, ist es auch die Frucht des Lebens meiner Großeltern, die ich persönlich nie kennenlernte, weil sie vor meiner Geburt schon gestorben waren.

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Entscheidende Gesundheitsgedanken

Wie wir in unserem Leben länger wirksam sein können

Bei der letzten Grippewelle vor ein paar Wochen stellte ich mir neu die Frage: Wie sieht es mit meinem Immunsystem aus? Zugleich war ich froh über unser funktionierendes Gesundheitssystem und allem Allgemein- und Fachwissen zu diesem Thema. Im Kontakt mit anderen Völkern scheint dies gar nicht selbstverständlich.

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