Einsatz für die Würde des Menschen

Würdevolle Personen dürfen sich nicht länger zurückhalten

Die vergangenen Monate waren immer wieder geprägt von Nachrichten über Rassismus. Ich meine, tätige Übergriffe, Gewalt und Mord an Menschen einer anderen Volksgruppierung, obwohl sie dieselbe Nationalität hatten. Während in Deutschland das Gespenst von rechts heraufbeschworen wird, ist es jenseits des Atlantiks die Frage von kaukasisch oder afrikanisch, weiß oder stärker pigmentiert?

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Jedes Jahr wird gesät

Zur Herausforderung der Gleichheit in unserem sozialen Gefüge

Als Menschen sind wir aufeinander angewiesen. Die einen erklären es mit der Evolution, in der der Mensch in Gruppen gelebt hat und es deshalb wichtig war, dazuzugehören. Es war für das Überleben existenziell. Noch bei den Griechen war das so. Außerhalb der Polis gab es kein Überleben.

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Lassen sich Trennung, Tod und Trauer transformieren? (Teil 2)

Hoffnungsgedanken im Monat November

Im ersten Teil dieses Blogs habe ich den Vorschlag gemacht, sterben im Plural zu sagen: Wir sterben. Eine hoffnungsvolle Sicht auf den Tod können wir nur entwickeln, wenn wir ihn nicht als Sinnvernichter ansehen, sondern als Sinnstifter par excellence.

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Lassen sich Trennung, Tod und Trauer transformieren? (Teil 1)

Hoffnungsgedanken im Monat November

Von klein an, bin ich mit dem Friedhof aufgewachsen. Weil mein Vater der jüngste von vielen Geschwister ist, kannte ich meine Grosseltern nicht – sie waren vor meiner Geburt gestorben. Aber die ganze Sippe traf sich einmal im Jahr zum Totengedenken – und zum Feiern und sich Wiedersehen. Endlos war die Diskussion über die Grabpflege am Familientisch. Im Sommer wurden wir als Kinder öfters zum Blumengiessen an das Familiengrab geschickt. Irgendwie gehörte der Friedhof immer zu meinem Leben.

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Eine Frage der Mentalität

Zur Anziehungskraft der Stadt

Spätestens seit der großen Landflucht im 19. Jahrhundert, der Industriellen Revolution und dem Elend der Arbeiter betrachten wir Großstädte eher skeptisch. Wir verbinden damit Anonymität und Einsamkeit als auch Verschmutzung und Enge. In der Masse der Menschen lässt sich zuweilen sehr bindungslos ein- und untertauchen.

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Mein Glaube gibt mir Frieden

Suchen und Forschen nachdem, was Halt gibt

Alle Menschen glauben an irgendetwas. Wirkliche Skeptiker treffe ich selten an. Wenn Menschen skeptisch sind, dann sind sie es meistens gegenüber kirchlichen Institutionen. Das zeigt sich statistisch an all den Kirchenaustritten aus den großen Kirchen.

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Wie entsteht gutes Leben?

Gedanken zur aktuellen Debatte über das Streben nach Glück

Die Angebote am Zeitschriftenstand überbieten sich gegenseitig: Das Glück liegt in der Luft. Mit der richtigen Technik ist es in Reichweite. Die Sehnsucht zu blühen und zu wachsen ist uns Menschen in die Wiege gelegt. In unserer heutigen Gesellschaft, da die meisten Grundbedürfnisse gedeckt sind, blüht auch der „Glücksmarkt“. Allerdings stelle ich fest, dass es sich vorwiegend um die guten Gefühle dreht. Flourish heißt das Buch von Martin Seligman und betrachtet dabei den psychologischen Aspekt, wie ich mich gut fühlen kann.

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Gutes tun – aber wie?

Zwischen effektivem Altruismus und lokalem Engagement

Weihnachten ist vorbei – und Weihnachten kommt wieder. Das gilt vor allem für all die Hilfswerke, die dann besondere Aktionen lancieren, die uns zum Spenden für einen guten Zweck motivieren sollen. In unseren Breitengraden hat sich das Teilen und Gutes tun seit Jahrhunderten eingebürgert.

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Wie weit bist du bereit zu gehen?

Teste deine Grenzen!

Flying Durchman
Flying Dutchman. Hartwig HKD/CC BY-ND 2.0

Wir kennen alle die Umfrage, die mit über 90-jährigen Menschen gemacht wurde, in der sie gefragt wurden, was sie anders machen würden, wenn sie noch einmal jung wären. Die Mehrheit hatte geantwortet: Mehr Risiko eingehen.

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Der neue Sozialismus

Wenn teilen multiplizieren ist

CreditScoreGeek.com/CC BY 2.0

In meiner Jugend war Teilen ein sehr ethischer Begriff, der zuweilen auch ein schlechtes Gewissen hervorrief, vor allem, wenn ich meine Schokolade nicht mit meinen Schwestern teilte. Früher hieß teilen, den eigenen Besitz zu halbieren und einen Teil wegzugeben. Es bedeutet, dass ich mich von etwas trennen muss und es nachher nicht mehr besitze. Heute reden die Menschen von Teilen und meinen das Weitergeben von Tipps und guten Ideen auf dem Internet. Eigentlich ist das nicht teilen, sondern multiplizieren. Aber wenn wir etwas teilen, dann fühlen wir uns besser. Immerhin gebe ich eine persönliche Präferenz und Meinung weiter. Ich tue etwas Gutes!

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