Krank und gekränkt durch die Zeit

Das Angebot zur Heilung unserer Seelen

Wir sind krank. Das Virus droht uns alle zu infizieren. Die Angst vor Krankheit und Tod lähmt sichtlich das gemeinschaftliche Leben. Noch viel krasser ist die Tatsache, dass wir in einer Gesellschaft gekränkter Menschen leben.

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Wo steuert unsere Welt hin?

Puzzleteile für unsere Gesellschaft in zehn Jahren

Meditationsleiter ermutigen uns, ganz im JETZT zu leben. Das ist sicherlich eine wichtige Tugend, um konzentriert sich seiner Arbeit zu widmen. Aber wenn wir nicht wissen, wofür die Arbeit ist und in welche Richtung die Welt und mein Leben darin geht, wird dieses Leben im Moment die Bedeutungslosigkeit unserer Existenz verstärken. Sollten wir reflektieren – wofür im Moment doch eher mehr Zeit bleibt – dann muss die Gegenwart in Relation zu einer möglichen Zukunft stehen. Was kommt? Was soll das werden? Auch ohne eine Epidemie beschäftigt uns diese Frage bewusst oder unbewusst. Jedes Kleinkind muss wissen bevor es einschläft, was kommt, wenn es wieder aufwacht. Denn sonst schläft es schon gar nicht, sondern denkt, etwas zu verpassen. Wir können nicht in unserem Inneren ruhig werden, wenn wir nicht ungefähr einen Ausblick auf die Zukunft haben; und dieser ist in einer Zeit eingeschränkter Bewegungsfreiheit eher schwieriger zu bekommen.

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Einsatz für die Würde des Menschen

Würdevolle Personen dürfen sich nicht länger zurückhalten

Die vergangenen Monate waren immer wieder geprägt von Nachrichten über Rassismus. Ich meine, tätige Übergriffe, Gewalt und Mord an Menschen einer anderen Volksgruppierung, obwohl sie dieselbe Nationalität hatten. Während in Deutschland das Gespenst von rechts heraufbeschworen wird, ist es jenseits des Atlantiks die Frage von kaukasisch oder afrikanisch, weiß oder stärker pigmentiert?

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Jedes Jahr wird gesät

Zur Herausforderung der Gleichheit in unserem sozialen Gefüge

Als Menschen sind wir aufeinander angewiesen. Die einen erklären es mit der Evolution, in der der Mensch in Gruppen gelebt hat und es deshalb wichtig war, dazuzugehören. Es war für das Überleben existenziell. Noch bei den Griechen war das so. Außerhalb der Polis gab es kein Überleben.

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Lassen sich Trennung, Tod und Trauer transformieren? (Teil 2)

Hoffnungsgedanken im Monat November

Im ersten Teil dieses Blogs habe ich den Vorschlag gemacht, sterben im Plural zu sagen: Wir sterben. Eine hoffnungsvolle Sicht auf den Tod können wir nur entwickeln, wenn wir ihn nicht als Sinnvernichter ansehen, sondern als Sinnstifter par excellence.

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Lassen sich Trennung, Tod und Trauer transformieren? (Teil 1)

Hoffnungsgedanken im Monat November

Von klein an, bin ich mit dem Friedhof aufgewachsen. Weil mein Vater der jüngste von vielen Geschwister ist, kannte ich meine Grosseltern nicht – sie waren vor meiner Geburt gestorben. Aber die ganze Sippe traf sich einmal im Jahr zum Totengedenken – und zum Feiern und sich Wiedersehen. Endlos war die Diskussion über die Grabpflege am Familientisch. Im Sommer wurden wir als Kinder öfters zum Blumengiessen an das Familiengrab geschickt. Irgendwie gehörte der Friedhof immer zu meinem Leben.

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Eine Frage der Mentalität

Zur Anziehungskraft der Stadt

Spätestens seit der großen Landflucht im 19. Jahrhundert, der Industriellen Revolution und dem Elend der Arbeiter betrachten wir Großstädte eher skeptisch. Wir verbinden damit Anonymität und Einsamkeit als auch Verschmutzung und Enge. In der Masse der Menschen lässt sich zuweilen sehr bindungslos ein- und untertauchen.

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Mein Glaube gibt mir Frieden

Suchen und Forschen nachdem, was Halt gibt

Alle Menschen glauben an irgendetwas. Wirkliche Skeptiker treffe ich selten an. Wenn Menschen skeptisch sind, dann sind sie es meistens gegenüber kirchlichen Institutionen. Das zeigt sich statistisch an all den Kirchenaustritten aus den großen Kirchen.

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Wie entsteht gutes Leben?

Gedanken zur aktuellen Debatte über das Streben nach Glück

Die Angebote am Zeitschriftenstand überbieten sich gegenseitig: Das Glück liegt in der Luft. Mit der richtigen Technik ist es in Reichweite. Die Sehnsucht zu blühen und zu wachsen ist uns Menschen in die Wiege gelegt. In unserer heutigen Gesellschaft, da die meisten Grundbedürfnisse gedeckt sind, blüht auch der „Glücksmarkt“. Allerdings stelle ich fest, dass es sich vorwiegend um die guten Gefühle dreht. Flourish heißt das Buch von Martin Seligman und betrachtet dabei den psychologischen Aspekt, wie ich mich gut fühlen kann.

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