Wenn Illusionen zerplatzen

Gutgemeinte Projekte können am eigenen Weltbild scheitern

Es gibt es im Leben immer mal wieder: Wir geben uns Illusionen hin. Unser eigenes Weltbild kann die Realität nicht wahrnehmen. Mir selbst ging es vor gut einem Monat so. Mit idealistischer Einstellung habe ich ein Wochenprojekt lanciert, von dem ich mittlerweile sagen muss, dass das Ergebnis zwar nicht so schlecht rauskam, aber mit einem hohen Preis für meine eigene Gesundheit und der Zuversicht für künftige Projekte. Was war geschehen?

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Gärtnern ist gut für die Seele

5 Aspekte, unseren Garten zu kultivieren

Es liegt auf der Hand, dass der Garten eine therapeutische Wirkung zeigt. Nicht nur bei alten Menschen, die ihr Leben lang im Garten ihr eigenes Gemüse anpflanzen, sondern auch in der jungen Generation. Das Gärtnern boomt.

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Es grünt so grün

3 Gedanken zu Klima- und Umweltschutz

Als Kind gab es noch die traditionellen 1. Mai-Wanderungen – war es nicht herrlich an all den blühenden Wiesen vorbeizugehen und das zarte Grün der Wälder zu genießen. Naja, es war fast selbstverständlich, denn der Frühling kam in jedem Jahr. Irgendwann schien dieses Wandern einem Marschieren auf 1. Mai-Demonstrationen gewichen zu sein – zwischen Häuserblocks in Großstädten.

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Sind wir alle krank?

Österliche Gedanken aus aktuellem Anlass

Die Zukunftsforscher nennen es „Health Report“ – dabei ist es eigentlich die Analyse, wie unsere Kultur mit Krankheit umgeht. Welches sind die neuen Methoden gesund und vielleicht erst gar nicht krank zu werden? Allerdings wundert es den aufmerksamen Beobachter der Gesellschaft nicht, diese „Trends“ zu lesen – sie liegen eigentlich auf der Hand und zeichnen sich schon länger ab:

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Krank und gekränkt durch die Zeit

Das Angebot zur Heilung unserer Seelen

Wir sind krank. Das Virus droht uns alle zu infizieren. Die Angst vor Krankheit und Tod lähmt sichtlich das gemeinschaftliche Leben. Noch viel krasser ist die Tatsache, dass wir in einer Gesellschaft gekränkter Menschen leben.

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Wo steuert unsere Welt hin?

Puzzleteile für unsere Gesellschaft in zehn Jahren

Meditationsleiter ermutigen uns, ganz im JETZT zu leben. Das ist sicherlich eine wichtige Tugend, um konzentriert sich seiner Arbeit zu widmen. Aber wenn wir nicht wissen, wofür die Arbeit ist und in welche Richtung die Welt und mein Leben darin geht, wird dieses Leben im Moment die Bedeutungslosigkeit unserer Existenz verstärken. Sollten wir reflektieren – wofür im Moment doch eher mehr Zeit bleibt – dann muss die Gegenwart in Relation zu einer möglichen Zukunft stehen. Was kommt? Was soll das werden? Auch ohne eine Epidemie beschäftigt uns diese Frage bewusst oder unbewusst. Jedes Kleinkind muss wissen bevor es einschläft, was kommt, wenn es wieder aufwacht. Denn sonst schläft es schon gar nicht, sondern denkt, etwas zu verpassen. Wir können nicht in unserem Inneren ruhig werden, wenn wir nicht ungefähr einen Ausblick auf die Zukunft haben; und dieser ist in einer Zeit eingeschränkter Bewegungsfreiheit eher schwieriger zu bekommen.

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Einsatz für die Würde des Menschen

Würdevolle Personen dürfen sich nicht länger zurückhalten

Die vergangenen Monate waren immer wieder geprägt von Nachrichten über Rassismus. Ich meine, tätige Übergriffe, Gewalt und Mord an Menschen einer anderen Volksgruppierung, obwohl sie dieselbe Nationalität hatten. Während in Deutschland das Gespenst von rechts heraufbeschworen wird, ist es jenseits des Atlantiks die Frage von kaukasisch oder afrikanisch, weiß oder stärker pigmentiert?

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Jedes Jahr wird gesät

Zur Herausforderung der Gleichheit in unserem sozialen Gefüge

Als Menschen sind wir aufeinander angewiesen. Die einen erklären es mit der Evolution, in der der Mensch in Gruppen gelebt hat und es deshalb wichtig war, dazuzugehören. Es war für das Überleben existenziell. Noch bei den Griechen war das so. Außerhalb der Polis gab es kein Überleben.

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Lassen sich Trennung, Tod und Trauer transformieren? (Teil 2)

Hoffnungsgedanken im Monat November

Im ersten Teil dieses Blogs habe ich den Vorschlag gemacht, sterben im Plural zu sagen: Wir sterben. Eine hoffnungsvolle Sicht auf den Tod können wir nur entwickeln, wenn wir ihn nicht als Sinnvernichter ansehen, sondern als Sinnstifter par excellence.

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