Was bringt’s?

Was tun, wenn das alte Produktivitätssystem nicht mehr wirkt

Zitat Drucker
Productivity. Denise Krebs/CC BY 2.0

Wir haben alle viel zu tun. Manchmal versinken wir bereits am Montagmorgen in all unseren kleinen Aufgaben und dann läuft die Woche … das eine ergibt das andere. Hier und da taucht die Frage auf: Was bringt’s? Das heißt, wie viel Rücklauf und Gewinn stecken in den erledigten Aufgaben? Wenn uns das Alltagsgeschäft eingenommen hat, dann kann das leicht einmal 80% unserer Zeit „fressen“. Dabei wissen wir als Unternehmer und Führungspersonen, dass wir andere Stärken hätten. Neue Ideen und Produkte entwickeln, mit Schlüsselpersonen Zeit verbringen, um gut vernetzt auf dem Markt bestehen zu können, aber auch in der Firma umher gehen und anerkennend Lob verteilen, damit sich die Stimmung und Produktivität steigern.

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15 Fragen, andere Führungspersonen zu fragen

Wie werde ich ein besserer Chef?

15 Fragen, andere Führungspersonen zu fragen
Al Mercato Forum „More Impact through Political Communication”. Stiftung Mercator/CC BY 2.0

Wie werden wir als Führungspersonen bessere Chefs? Wahrscheinlich liest du, wie ich auch, eine ganze Menge Bücher, hörst Podcasts und besuchst Konferenzen. Aber eine Möglichkeit besteht auch darin, andere Führungspersonen zu fragen. Vor allem, wenn wir zum Essen zusammensitzen und etwas länger Zeit haben. Gewisse Berufsgruppen haben bereits solche Treffen etabliert. Bei regelmäßigen Zusammenkünften wird eine gute Gesprächsführung manchmal sogar zur Herausforderung.

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Das wichtigste Werkzeug

3 Gründe, auf dein Herz zu achten

Herz
Das wichtigste Werkzeug. Metropolico.org/CC BY-SA 2.0

Vor einigen Wochen hatte mein Vetter einen Herzinfarkt. Das war ein Schock, nachdem doch sein Bruder vor ein paar Jahren bereits an Krebs starb. Ein aktiver Familienvater, Jurist und Stadtrat gibt Getränke an einem Volkslauf aus und spürt ein Stechen in der linken Seite. Nach kurzer Behandlung wurde er aus dem Krankenhaus entlassen. Zwei Tage später, dasselbe, nur etwas heftiger. Ein Glück, er hat überlebt.

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Das WEF – eine jährliche Auseinandersetzung

Auf der Suche nach einer Ergänzung zur säkularen Globalisierung

Es ist schon fast langweilig geworden. Jedes Jahr gibt es diese Anti-Globalisierungsdemonstrationen rund um das Weltwirtschaftsforum in Davos. Globalisierung steht als Schimpfwort für Ausbeutung. Aber wollte der Kommunismus nicht auch eine weltweite Befreiung der Proletarier? Wie steht es wirklich? Werden die Armen immer ärmer? Hat der Kapitalismus so gnadenlos zugeschlagen?

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Pause machen lohnt sich

Von Zyklen und Rhythmen

Hamburger Hafen. Torsten Behrens/CC BY 2.0

Da hatte ich es doch eben erfolgreich und gesund durch den Dezember geschafft, eine ruhige Zeit zum Jahreswechsel erlebt – und trotzdem ist es passiert: Ich wurde krank. Keine Ahnung ob bei anderen angesteckt, oder „einfach so“ – ändern tut das nichts. Naja, ist nur eine Erkältung. Die braucht zwar ihre Zeit zum Heilen, aber arbeiten kann ich trotzdem – dachte ich …

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5 Kennzeichen für authentische Leiterschaft

Einfluss ist nicht alles

flickr/Val Kerry/CC BY 2.0
Positive Influence. Val Kerry/CC BY 2.0

Sehr viel wurde bereits darüber geschrieben, was einen guten Chef oder Leiter ausmacht. Die meisten sind sich einig: Einfluss haben ist die wichtigste Charakteristik. Damit ist auch gesagt, dass Leiterschaft und Position zwei verschiedene Dinge sind. Auch ohne Position können wir Einfluss ausüben und damit andere (an)leiten. Aber Leiterschaft ist mehr als nur Einfluss nehmen. Hier sind noch andere Kriterien, damit das Paket komplett ist. Es ist eine kleine Orientierung, wenn es darum geht, persönlich zu wachsen, um fähig zu sein, andere anzuleiten:

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Die Wissenschaft vom WIR

Gemeinsam geht’s leichter

flickr/NAVFAC/CC BY 2.0
Teamwork. NAVFAC/CC BY 2.0

Ein ganzes Jahr lag dieses Buch neben meinem Bett. Ich habe es in Kanada gesehen und gekauft. Es hat mich angesprochen, ich bin ein Teammensch. Arbeit macht eigentlich nur mit anderen Spaß. Zudem kann sich doch so viel mehr verwirklichen lassen, wenn viele Köpfe ihren Beitrag leisten, um ein Ziel zu erreichen.

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Lass los!

Scheitern als Chance

Lass los! Flickr/DaveBleasdale/CC BY 2.0
bandsphere2 spinning. DaveBleasdale/CC BY 2.0

Eine der drei grössten Befürchtungen der Menschen ist, ein sinnloses Leben zu führen. Tatsächlich wird das Leben sinnlos, wenn wir zwar physisch heute leben, aber in Gedanken der Vergangenheit anhängen. Wenn die Vergangenheit uns gefangen hält.

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Viel zu tun?

Ein ergänzender Vorschlag zur ICH-Lösung

20140322-FS-UNK-0005. U.S. Department of Agriculture/CC BY 2.0
20140322-FS-UNK-0005. U.S. Department of Agriculture/CC BY 2.0

Das „Psychologie HeuteHeft vom Mai erschien unter demselben Titel. Ja, genau, dachte ich, ich habe viel zu tun. Natürlich, schliesslich möchte ich diese Welt zu einem besseren Ort machen durch meine Arbeit. Diese Welt gestalten ist ein grosses Privileg. Ich blätterte das Heft durch, las die Artikel und legte es wieder zur Seite. Klar, Daniel Levitin wurde zitiert und rezipiert – wie können wir unser Gehirn organisieren und optimieren. Ziel: sich vom Alltag nicht überwältigen zu lassen. Ich legte das Heft auf meinen Stapel „interessante Inspiration, vielleicht noch zu gebrauchen“.

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5 Gründe als Leitende zu lesen

Eine Ermutigung neuen Freiraum zu schaffen

5 Gründe als Leitende zu lesen. Flickr/Heinrich-Böll-Stiftung/Heinrich-Böll-Stiftung/CC BY-SA 2.0
Christopher Kloeble, beim Lesen. Heinrich-Böll-Stiftung/Stephan Röhl/CC BY-SA 2.0

Vor ein paar Wochen hatte ich bereits über mein Dasein als Müllschlucker erzählt. Es soll noch mehr solcher Menschen geben, die Bücher einfach verschlingen. Aber diese Spezie Mensch scheint mehr und mehr auszusterben. Erst recht wurde der Arbeitsalltag in den Leitungsetagen so hektisch, dass selbst wenn man wollte, die Zeit zum Lesen rar. Informationsdienste liefern uns in Kurzform, was es zu wissen gibt und wir haben uns schon fast daran gewöhnt. Trotzdem bleibt doch hier und da das Gefühl des Hohlseins: „Was habe ich noch zu geben? Fülle ich nur eine Position? Wer bin ich? Ein Rädchen im Getriebe?“

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